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Alltagsleben

Food, Essen der Alltagsretter

Gut, sauber und fair… Essen ist laut meiner Lebensmittel Organisation Slow Food eine politische Handlung. Genau, das möchte ich euch ein mal deutlicher machen. Wenn, ich mein Leben lang in der linken Gehirnhälfte die Menge von einem Wasserglas mit mir Trage, dann kann eine Auswahl wie ich sie zu meiner Ernährung treffe, immer auch eine Diskussion mit meinem Portemonnaie und neuerdings auch bei der mit der EC Karte führe was ich mir da leiste oder warum ich jetzt dieses ablehne. Ist es der Garten, die ländliche Entwicklung meiner Region oder doch das Entdecken der Natur vor der Haustür oder das Ausprobieren von Fermentation ein Weg der mir den Weg weist?

Vielleicht war es auch meine Ausbildung im Backhandwerk, die meine Entscheidung sich in dem Thema politisch auseinander zusetzen oder doch die sieben Jahre lange Hotelfach gastronomische Entwicklung.

Meine heutige Sicht der Honigbiene nach traditioneller Anthroposophie. Bin ich ein Kind dieser Welt? Ein Kind dieses Wiederstandes?

Es blubbert der Apfelwein, und zieht die Fruchtfliegen an – den ich mit meinen Epilepsie-Medikamenten nun nicht mehr veredelt probieren darf…

Ist es die Coronazeit die mich gerade aus dem Alltagsstress befreit? In diesem Frühjahr war es schon eine neue Herausforderung die Menschen wie mich aus einem System relevanten Lebensstiles rein vom Alltag abgrenzt.

Lehne ich den Zucker ab? Ist dieses ein Gift unserer heutigen Zeit? Was sagt mein eigentlicher Beruf dazu, der eigentlich der „Zuckerbäcker“ ist. Ist dieses mit meiner aktuellen Sicht, mehr als ein Genussmittel? Sollen wir das weiße Gold immer zu uns nehmen, es ist im Getränk, in Saucen, in Fertigessen überall und ständig zu finden? Wie können wir uns davor schützen? Eine Lebensmittelampel, ein Nutri-Score reicht, um eine Zivilkrankheit abzuwehren?

Wer dieses bei dem Thema ethisch angeht, hat schlechte Karten beim Ausgehen um nicht selbst zu Hause zu kochen, nach seinem besten Gewissen. Überfliege ich jede Speisekarte, nerve ich das gestresste Personal – frage ich ständig und überall nach der Zusatzstoff Kladde.

Bin ich jetzt eigentlich der Gastro und Einkaufschreck? Oder möchte ich eigentlich nur, ein gesundes – ethisches Leben führen? Indem ich eine Zukunft für andere Generationen sehe – ohne das nach meinem Tod die Welt mit meinem Konsum untergeht. Muss ich, ausgerechnet ich jede einzelne Situation nachhaltig hinterfragen?

Ist der Konsum, ein Politikum? Sollten wir vielleicht viel mehr dafür tun das die aktuelle Auswahl von jedem Artikel, sei es unser Essen, die Kleidung, das Spülmittel, der Strom, das Heizöl oder sonstiges eine andere Qualität haben kann?

Habe ich die Macht in der Hand, Nein zu sagen? Was nützt mir den ein Kreuzchen, bei der nächsten Bundestagswahl – wonach ich keinen Fortschritt sehe, wenn ich mich in keinerlei Wahlversprechen wiederfinde? Sage ich meine Meinung öffentlich?

Nehme ich es selbst in die Hand, in dem ich meinen täglichen Konsum überdenke, mit einem guten Gewissen in mein Bettchen steige und die Augen schließe. #Gute N8!