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Y-GeneraTion?

Meine Generation soll dem Ypsilon angehören, unfassbar ich hätte eher gesagt ich bin ein Kind der deutschen Wiedervereinigung. Mit zwei Jahren als man die ersten Worte und schritte machte, viele der rote Vorhang, „die Mauer muss weg“, das waren Parolen aus dem TV. Das Ganze in unserem Zuhause brach zusammen. In den 90ern wurde gebaut und renoviert anscheinend im ganzen Land. Ich bekam als Kind mit wie vor unserem Hause die Straße geteert wurde, die Gehwege gepflastert wurden und wir nun Abwasserrohre und die Klärgrube weg viel. Meine Eltern besorgten sich eine neue Heizungsanlage, die Geschichte mit der Kohle war für mich als kleines Kind nur noch wie ein Märchen. Ich wuchs damit auf, die DDR Fahne zierte nun unser Kinderzimmer, die Pioniertücher meine Brüder waren nun Putzlappen. Ich erinnere mich wie die Post eine Aktion mit den „Fünf Fingern“ machte als Symbolbild für die nun fünfstellige Postleitzahlen des neuen großen Deutschlandes. Ja, ich kann anhand der ersten zwei Zahlen der PLZ dir sagen aus welcher Region du kommst so sehr habe ich mich damit beschäftigt. Es kam die D- Mark mein erstes Taschengeld, dann auch später der Euro. Ja, der wikiartikel zur Generation Y passt, aber nicht komplett hier fehlt etwas, nämlich meine Erfahrungen meiner Generation aus einem teil der vernachlässigt wurde. Frag mal nach der Schulentwicklung da ich 2002 nun in den „Westen“ ging war auch hier einiges maroder als früher. Meine Schulausbildung blieb in der achten Klasse stehen, so weit war ich in Thüringen voraus, in Niedersachsen war es alles nur noch Wiederholungen und langweiliges durchkauen. Keine Didaktik, keine Methodik. Total für den A… Irgendwie meisterte man dies und fand seinen weg. Heute schaue ich gern zurück und auch sehr gern auf die neue Generation, die viel mehr Digitalisierung erlebt, wo Pilotprojekte für Grundschulen entwickelt werden wie der „Calliope mini“ der „Raspberry Pi“ und „Robotik“ als AG und Wahlpflichtkurse – wo es Schulschwänzen gibt, das für eine Klima-Bewegung steht! Prima, ich wäre dabei gewesen zu meiner Zeit. Okay ich hätte es sicher anders gewählt.

Eine Aktion in meinen jungen alter mit ca. 11Jahren das war um 1999/ 00 machten wir „bei Rot Motor aus“ das sollte am Ampel rot das Benzin und Dieselverbrauch reduzieren sollte, war eine Aktion vom Greenteam (Jugend von Greenpeace), damals war es eine Forschung, die heute wieder legt, wird (da die Abgase beim Starten viel schädlicher sind als bei 3-4min den Motor laufen zu lassen)…. Dann doch lieber schwänzen an einem Freitag, wo in der Schule eh nichts nach 12 Uhr mehr passierte und zuvor „sinnlose“ Fächer auf dem Plan standen.

Ich beneide die aktuellen Generationen, die zwar in der Corona-Zeit zur Schule gehen, immer das smarte Handy dabei haben und junge Start-ups gründen, aber ich möchte auch nicht tauschen, wenn man der Realität ins Auge sieht, bin ich froh aktuell zu der Wirtschaftsgeneration zu sein die aktuell den Arbeitsmarkt beherrscht und sich politisch dem Weg gehen sollte NEIN zum KONSUM ZU SAGEN.

Was braucht der Mensch? Soziales, Solidarität und Geborgenheit, Vernunft aller Generation, gutes und faires Essen und was zum „Hausen“. Extremer Konsum, Wohlstand und Reichtum sollten der Geschichte angehören. Bleiben wir nun stehen in unserer Entwicklung, fordern ein Grundeinkommen und hören auf wirtschaftlichen Reichtum zu fördern. Setzen wir uns für unsere Mitmenschen ein und zahlen mit dem Tauschhandel. Das Geld, was zurzeit die Welt regiert ist nach wie vor nicht Essbar. Also Stopp die Entwicklung der Zerstörung unserer Kultur. Achten wir nun auf die Zeichen unserer Umwelt!

Lasst uns nun endlich leben! Wir haben doch alles.